Dichtigkeitsprüfung

Überprüfung der Grundstücksentwässerung

Die Grundstücks-Entwässerungsanlage müssen in den nächsten Jahren auf Dichtigkeit geprüft werden. Nach aktuellen §§  des Wasserhaushaltsgesetzes ist bundesweit die Erstprüfung der Grundstücks-Entwässerungsanlage vorgeschrieben und in den nächsten Jahren auf Dichtigkeit zu prüfen.

Im Wasserhaushaltsgesetzes wird geregelt, dass Abwasseranlagen nach den anerkannten Regeln der Technik eingebaut, betrieben und unterhalten werden müssen. Das wichtigste technische Regelwerk sind hier die  hier rechtskräftig eingeführten aktuellen Normen. „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“ – Instandhaltung. Hier wird vorgeschrieben, dass Abwasserleitungen auf Dichtheit zu prüfen sind.

Dichtigkeitsprüfung Nordrhein-Westfalen: 

  • Dichtigkeitsprüfung bis 2020:
    Die Eigentümer von NACH 1969 erbauten privaten Häusern müssen bis 2020 ihre Abwasseranlagen, sprich Leitungen prüfen lassen, wenn sie in einem Wasserschutzgebiet liegen.
  • außerhalb von Wasserschutzgebieten:
    Die Kommunen legen per Satzung fest, ob und wann eine Prüfung notwendig ist. Private Eigentümer sollten sich also informieren, was in ihrer Kommune zum Thema Dichtheitsprüfung die Regel ist oder wird. Besteht bereits eine Satzung in der Kommune, gilt die bisherige Regelung.

Quelle: Auszug aus Dichtigkeitsprüfung NRW

Wer darf prüfen? Prüfen darf nur ein Fachbetrieb mit sachkundigem Personal und geeigneter Geräteausstattung – wir, die Decker GmbH, erfüllen diese Anforderungen.

Abwasserleitungen müssen “ DICHT “ sein! Undichte Leitungen verunreinigen Boden und Grundwasser.

Die Prüfung erfolgt mittels z.B.:

Schiebe-Kamera-Systeme mit Ortung, Dateneinblendung, Meterzählung, Schadensaufnahme, …

Bsp. Bild Kamerabefahrung

Dichtigkeitsprüfung – WARUM?: um Folgeschäden und Zusatzkosten zu vermeiden, zum Schutz unserer Umwelt!

Umweltbelastungen und überflüssige Kosten für die Aufbereitung von Wasser in Kläranlagen vermeiden. Undichte Abwasseranlagen (Leitungen) unter der Oberfläche (Erde) können Hohlräume bilden, die dazu führen, dass Leitungen, Hofflächen oder  Straßen absacken bzw. Hausfundamente unterspülen und kann zu Rückstau ins Haus führen, Feuchtigkeitsschäden verursachen oder in Haus und Keller eindringen.

Was muss geprüft werden?

Grundsätzlich alle im Erdreich verlegten Abwasserrohre, die Schmutzwasserleitungen unter der Sohlplatte und außerhalb der Gebäude – einschließlich Kontrollschächte, Revisionsöffnungen und Abwasseranlagen (Klär- und Sammelbehälter) bis zur Grundstücksgrenze oder bis zum Übergabeschacht (je nach Abwassersatzung).

Eine Dichtheitsprüfung der Regenwasserleitung ist nicht erforderlich bei Trennsystemen.

Bei Mischsystemen sind alle Schmutz- und Mischwasserleitungen, Schächte und Revisionsöffnungen zu prüfen.

Bsp. Bild Kamerabefahrung

Wie wird geprüft?

Abwasserleitungen und Schächte sind als „DICHT“ einzustufen, wenn bei einer optischen Prüfung mit einer TV-/Kanalkamera bzw. einer Inaugenscheinnahme keine sichtbaren Schäden festgestellt werden.

  1. Reinigung vor einer optischen Prüfung durch den Einsatz von Hochdruck-Spüldüsen.CD
  2. Optische Inspektion mittels einer TV-Kamera
  3. Zustandserfassung, Video- und Fotoaufnahmen & Leitungsverlauf (Leitungsortung) aufzeichnen, Erstellen einer CD oder DVD.  Erstellung der Dokumentation mit folgenden Inhalt: Bestandslageplan, Untersuchungsvideo (TV-Kameraaufzeichnung), Foto der Einzelschäden, Protokoll der Untersuchung von Leitungen und Schächten, sowie der schriftliche Dichtigkeitsnachweis.

Sie haben Fragen – wir beraten Sie gerne – nehmen Sie Kontakt mit uns auf.